Börsen-Nachrichten zu Kaffee: Spekulation groß geschrieben

Hier einige Beispiele wie an der Börse der Kaffeemarkt beobachtet wird, um am Warenterminmarkt damit zu spekulieren:

Freitag 25.06.2010, 09:41 Uhr – London (BoerseGo.de) -
Völlig irrational –
Der Kaffeemarkt dreht am Rad.

“BÖRSE ONLINE” beobachtet den Kaffeemarkt – 09/2010

Etwas Entspannung machte sich nach einem Wetterumschwung in Brasilien am Zucker- und Kaffeemarkt breit: Der Oktober-Kontrakt auf Rohrzucker verbilligte sich um 0,3 Prozent auf 26,76 US-Cent je Pfund, nachdem er am Dienstag auf ein Sieben-Monats-Hoch von 27,15 gestiegen war. Eine Trockenperiode hatte zuletzt Sorgen über ein niedrigeres Angebot in Lateinamerika geschürt. Das Pfund Arabica-Kaffee kostete angesichts der nun einsetzenden Niederschläge mit 1,8870 Dollar je Pfund 0,8 Prozent weniger. Experten warnten allerdings davor, dass die Entspannung nur von kurzer Dauer sein werde. “Kurzfristig soll es zwar wieder mehr regnen, die Drei-Monats-Vorhersage geht aber eher von einer unterdurchschnittlichen Regenmenge aus”, sagte ein Händler.

Börse 06/2010: Völlig irrational | GodmodeTrader.de

Die Börsianer blicken selbst nicht mehr durch, mehr und mehr bildet sich die Blase am Rohstoffmarkt:

Freitag 25.06.2010, 09:41 Uhr – London (BoerseGo.de) -
Völlig irrational –
Der Kaffeemarkt dreht am Rad.

Fundamental ist das 12-Jahres-Hoch, das gestern erreicht wurde jedenfalls nicht zu begründen, sagen Marktbeobachter. Sie verweisen darauf, dass Brasilien eine gute Kaffeeernte erwartet, und dass die geringere Ernte aus Kolumbien mehr als kompensiert werden kann.
Gestern stieg der Future für die Sorte Arabica, bevor die Händler ihre Handelsräume erreicht hatten. Ihnen blieb nichts übrig, als das zu tun, was vor allem Fonds machen: Kaufen. Über stopp-buy-Käufe wurde der September-Kontrakt nach oben gezogen.

Zum Handelsende notierte er bei $ 1.6875 zwischenzeitlich hatte er sogar $1.7650 erreicht. So hoch notierte Kaffee zuletzt im Februar 1998. “es sind Fonds-Käufe, wenn die verkaufen, war es das”, zuckte ein Marktteilnehmer mit den Schultern. Es sei völlig irrational, was gerade ablaufe, ergänzte er. Bei Kaffee muss also jederzeit mit einer heftigen Gegenbewegung gerechnet werden. Auch wenn die mittelfristige Perspektive vielleicht gar nicht so schlecht ist. …

Veröffentlicht am 21. Februar 2011 um 17:52 von röster · Permalink
In: Börse/Spekulation, Welthandel